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Über Entscheidungen und was das mit Schmetterlingen zu tun hat.

 

Letzten Samstag lag ich komplett fertig von meinem Praktikum zuhause im Bett und wollte einen Film schauen. Ich bekam den Tipp dass ich mir den Film „The Butterfly Effect“ anschauen soll. Gesagt getan.
An sich fand ich den Film und vor allem die Idee (reden wir nicht über die Kameraführung und die Gestaltung) echt gut.
Der Film ist jedenfalls sehr heftig und dramatisch und ich habe mich dann danach mit dem Prinzip des „Schmetterlingseffekts“, den dieser Film behandelt (no na) beschäftigt und über mein eigenes Leben nachgedacht.

 

Kurz zur Erklärung: man sagt dass ein Schmetterling mit einem einzigen Flügelschlag über Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann.

Überspitzt formuliert: der Effekt beschreibt die „Sensitivität gegenüber einer Änderung der Anfangsbedingung“.

Einfach erklärt: das Ganze hat genau genommen gar nichts mit einem Schmetterling zu tun (surprise), es geht grob gesagt einfach darum, dass jede unserer Entscheidungen (nicht nur Entscheidungen sondern vor allem auch Taten) einen Einfluss auf den Rest unseres Lebens hat. Klingt sehr dramatisch aber denkt mal darüber nach.

 

Angenommen ihr steht in der Früh auf, wollt zum Bus aber verpasst diesen. Dadurch müsst ihr den nächsten nehmen, kommt aber zu eurem Bewerbungsgespräch zu spät und bekommt den Job nicht. Wenn ihr zum Beispiel beim Socken anziehen nicht so lange gebraucht hättet, hättet ihr den Bus erwischt und beim Bewerbungsgespräch wäre alles gut gegangen.
Ihr seht also, eine kleine Sache, führt zu einem ungünstigen Ausgang. Nur die kleinste Veränderung der Anfangsbedingungen kann eine große Auswirkung auf das ganze System haben.

Genug mit diesen Theorien, aber was bedeutet das für uns genau?

In unserem Leben sind schon so viele Sachen passiert und wir haben schon so viele Entscheidungen und Leute getroffen, jetzt stellt euch mal vor die kleinste Kleinigkeit wäre anders verlaufen – wir würden dann sicher irgendwo ganz anders stehen.

 

 

Natürlich sollte man sich mit solchen Gedanken nicht in den Wahnsinn treiben aber ich finde die Vorstellung alleine sehr spannend.

Jede einzelne Sache die uns in unserem Leben schon passiert ist, egal wie klein oder groß, macht uns zu dem Menschen der wir heute sind. Unser Leben wäre ganz anders wenn wir zum Beispiel mal fünf Minuten früher aufgestanden wären, unseren Zahnarzttermin verpasst hätten oder die Prüfung gleich beim ersten Mal geschafft hätten.

 

Wenn das alles passiert wäre, hätten wir vielleicht bestimmte Personen nie getroffen und hätten zum Beispiel nie solche schönen und unvergesslichen Momente erlebt.
Ihr merkt also, dass jede noch so kleine Entscheidung und Tat am Ende eine riesengroße Auswirkung auf unser Leben hat und das kann einem schon manchmal ein bisschen Angst machen, oder?
Ich kann euch aber beruhigen, ich denke nämlich, dass es einen Grund gibt, warum uns bestimmte Sachen (egal ob gut oder schlecht) passieren, und dass wir gerade genau da stehen, wo wir stehen sollten. Also schaut nicht so auf die kleinen Dinge und wenn euch was passiert, womit ihr nicht gerechnet hab, dann beißt euch nicht in den Hintern, sondern habt ein bisschen Vertrauen in euch und euer eigenes Leben, das Ganze hat schon seinen Grund und alles ist gut!

 

Viel Spaß beim nachdenken, gern geschehen! 😛

 

 

September 7, 2017

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