Unsere Norwegen Reise – Abenteuer PUR!

„Es ist der 10. Februar 2020, wir sind auf dem Weg zum Flughafen und die Vorfreude ist RIESIG. Unsere Norwegen Reise, auf die wir schon seit Wochen hingefiebert haben steht nun an und wir können es kaum erwarten..“

Da ich weiß, dass viele von euch auch gerne eine Reise nach Norwegen unternehmen wollen, gibt es in diesem Blogpost all meine Tipps dazu und natürlich unsere Reiseroute!

OSLO

Unser erster Stopp am Montag war OSLO, dort waren wir für zwei Nächte im Hotel Verdandi einquartiert – das Hotel ist super nahe beim Wasser, sehr zentral gelegen und Preis-Leistungs-mäßig auch top! Wir liebe es ja, Städte zu Fuß zu erkunden und das ist in Oslo eindeutig möglich. Gott sei Dank hat auch das Wetter mitgespielt, deshalb war es umso schöner. Wir waren beim Hafen, bei der Festung, beim Opernhaus, in den Mathallen und in der Innenstadt, wenn ihr eine Stadt also wirklich kennenlernen wollt, geht einfach mal drauf los und erkundet die Stadt auf zwei Beinen.

Oslo hat mir wirklich unglaublich gut gefallen, es war die perfekte Mischung aus alt und modern und ich fand den Vibe dort wirklich toll! Die Menschen waren alle super freundlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt.

LOFOTEN

Bereits am Mittwoch in der Früh ging es für uns weiter Richtung Flughafen und das bisher größte Abenteuer hat gestartet, die LOFOTEN! Wir sind mit einem Flugzeug von Oslo nach Bodø geflogen und von dort mit einer kleinen Propeller Maschine in Svolvaer gelandet. Die Lofoten haben nur zwei größere Städte – eine davon ist Svolvaer, mit rund 5000 Einwohnern und die andere Stadt ist Leknes.

Evaneos

{Transparenz: *unbezahlte Werbung – in freundlicher Zusammenarbeit mit Evaneos}

Und jetzt kommt der beste Tipp für euch: wir haben ab hier unsere Reise mit Evaneos geplant und gebucht.
Evaneos ist eine Plattform für Individualreisen und verbindet Reisende mit lokalen Agenturen auf der ganzen Welt. Insgesamt bieten sie 160 Reiseziele an und arbeiten mit über 2‘000 Agenturen zusammen.

Wir haben unsere ganze Reise also mit Nina geplant, sie ist die deutschsprachige lokale Reiseexpertin für Norwegen und kennt sich natürlich bestens aus, da sie in Norwegen lebt! Schaut unbedingt mal auf Evaneos vorbei und lasst euch inspirieren. Dort gibt es unglaublich viele Reisen mit tollen Abenteuern und ihr könnt jede Reise so zusammenstellen lassen, wie ihr das wollt. Wir haben am Anfang bei der Reiseanfrage auch genau angegeben was wir sehen und machen wollen und genau darauf hat Nina uns die Reise maßgeschneidert angepasst. Am Schluss war wirklich kein Wunsch mehr offen und wir haben uns umso mehr gefreut, da wir das alles auf eigene Faust vermutlich gar nicht so toll planen hätten können. Viele von euch fragen ja immer wie wir unsere Reisen buchen und ich muss sagen dass es erst das erste Mal war, dass wir eine Expertin hatten die uns die Reise nach unseren Vorstellungen angepasst hat. Ich hatte einfach keine Ahnung wie das ablaufen würde, deshalb hab ich mich hier noch nie „drüber getraut“ aber ich bin so so so begeistert und froh es gemacht zu haben. Wir wurden vor der Reise sehr gut betreut, haben zuerst einmal ein ungefähres Programm und einen Kostenvoranschlag geschickt bekommen und dann konnten wir noch alles ändern und anpassen. Das Tolle ist einfach, dass die ganze Planung und alle Buchungen von Evaneos übernommen werden und man sich um nichts (außer die Flüge, aber das ist ja easy) kümmern muss. Zwei Wochen vor der Reise haben wir dann auch noch ein Roadbook mit den wichtigsten Infos über das Land, die Kultur, die Sprache und unsere Route (inklusive Essen, Ausflüge & Transfers) zugeschickt bekommen und das war das Beste überhaupt. Es ist wirklich alles nach Plan gelaufen und wir hatten einen tollen Überblick über Alles.

Unsere erste Unterkunft auf den Lofoten war das Thon Hotel in Svolvaer für zwei Nächte und wir waren sooo begeistert. Das Hotel hatte eine tolle Aussicht, war super gemütlich und das Frühstücksbuffet war das Beste das wir jemals hatten! An unserem ersten richtigen Tag hatten wir gleich einen tollen Ausflug mit einer kleinen Gruppe (es waren nur zwei andere Leute mit dabei) ins Archipel. Wir haben uns diverse Fischerdörfer angesehen und der Guide Andrea hat uns unglaublich viel über die Lofoten erzählt. Das Ganze hat 5-6 Stunden gedauert und wir hatten auch ein Lunchpaket dabei. Toll war auch, dass wir überall stehen bleiben und Fotos machen konnten – es war einfach genial.
Am zweiten und dritten Tag haben wir die Lofoten dann auf eigene Faust erkundet, wir haben uns bei „rent a car Lofoten“ ein Auto gemietet (hat ungefähr 140€ gekostet) und das war die beste Idee. Wir hatten totales Glück mit dem Wetter und auch wenn es zwischendurch mal geschneit hat, brauchten wir auch keine Schneeketten oder sonstiges. Wir sind einfach mal auf der E10, der Hauptstraße die alle großen Orte miteinander verbindet „drauf los gefahren“. Überall wo es schön war sind wir stehen geblieben und haben die Landschaft genossen. Unser Endziel war dann in Reine, dort sind wir auf einen Kaffee und eine Daim Torte (DIE BESTE!!) eingekehrt.

In unserer letzten Nacht auf den Lofoten haben wir in einem Rorbuer, einer norwegischen Fischerhütte geschlafen. Das war vielleicht eine coole Erfahrung! Wir hatten eine ganze Hütte nur für uns, die komplett ausgestattet und unglaublich gemütlich war. Funfact: die bekannten roten Fischerhütten in Norwegen sind übrigens nicht nur rot weil es toll aussieht, sondern weil früher die rote Farbe am günstigsten war.

EINE SCHIFFFAHRT DIE IST LUSTIG..

Am Abend des dritten Tages ging es für uns dann auf ein traditionell norwegisches Hurtigruten Schiff das uns nach Tromsø gebracht hat. Die Nacht am Schiff war unglaublich aufregend und wir konnten sogar in unserer Innenkabine den „Alarm“ für die Polarlichter stellen. Um ca. 02.30 war es dann so weit und wir wurden sanft aufgeweckt um aufs Oberdeck zu gehen. Wir hatten tatsächlich Glück und haben ein Polarlicht gesehen. Das war vielleicht aufregend!!! Wir sind extra im Winter nach Norwegen gereist, da es unser größter Wunsch war, Polarlichter zu sehen und wir haben es tatsächlich erlebt! Ich hatte sogar das ein oder andere Tränchen in den Augen haha 🙂

TROMSø

Nach einer gemütlichen Nacht in unserer Kabine, einem Frühstück an Bord und einem entspannten Vormittag haben wir dann gegen 14:15 in Tromsø angelegt und unsere Reise ging weiter. Tromsø liegt etwa 2.000 Kilometer vom Nordpol entfernt und gilt als Zentrum für Forschung, Bildung und Handel im hohen Norden. Wir haben das süße Städtchen mit über 70.000 Einwohner noch auf eigene Faust erkundet und sind dann erledigt aber glücklich nur mehr in die Federn gefallen! Hier waren wir wieder im Thon Hotel, nur eben in Tromsø.

Der nächste und vorletzte Tag hat gleich mit einem weiteren Highlight gestartet: unserer Huskytour! Das war ein Programmpunkt auf den wir so richtig hingefiebert haben und es war wirklich unglaublich!!! Wir sind mit einem Shuttle ins Tromsø Villmarkssenter gebracht worden wo uns die Huskys schon voller Vorfreude schwanzwedelnd begrüßt haben. Dann bekamen wir eine kurze Einschulung, wurden nur mehr mit Thermoanzügen und dicken Stiefeln ausgestattet und es konnte losgehen. Wir hatten unseren eigenen „Musher“, (quasi den Schlitten) und sechs Huskys vor uns. Peter hat als erstes gelenkt und danach haben wir gewechselt und ich sag’s euch: das ist gar nicht so leicht wie es vielleicht aussieht. Man muss immer rechtzeitig bremsen um nicht auf den Vordermann aufzufahren und bergauf muss man richtig anschieben bzw. sogar mitlaufen, um es den Hunden zu erleichtern. Diese Husky Safari war wirklich ein Once-in-a-lifetime Moment, von dem ich noch unseren Enkelkindern erzählen werde. Ich fand es auch besonders toll dass wir danach noch alle Huskys streicheln und mit ihnen spielen durften und in einer Hütte ein gutes Mittagessen bekamen, zum Aufwärmen.
Wenn ihr also in der Nähe seid und so etwas immer schon machen wolltet: DO IT! Das war wirklich unfassbar schön!

Nach einer kurzen Pause ging unser Programm schon wieder weiter und wir haben uns auf die Jagd nach Polarlichtern gemacht. Wir sind mit einem Reisebus und anderen Leuten, die genau so aufgeregt wie wir waren, in Tromsø gestartet und hatten einen tollen Guide dabei. Der Guide hat uns super viel über Polarlichter und Tromsø erzählt und somit die Fahrt (ca. 1,5 -2 Stunden) sehr interessant gestaltet.
Wir sind richtig lange gefahren, bis wir sogar an der Grenze zu Finnland waren und hatten leider kein Glück. Die schwankenden Temperaturen der letzten Tage haben uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht aber so etwas kann man nun mal nicht beeinflussen. Nordlichter zu sehen ist absolute Glückssache und wir waren aber trotzdem unglaublich froh, wenigstens welche an Bord des Hurtigruten Schiffs gesehen zu haben. Aber was soll ich sagen? Das ist wenigstens ein weiterer Grund, wieder nach Norwegen zu reisen!!

Von Tromsø ging es dann wieder nach Oslo, wo unsere Reise gestartet hat und wir verbrachten noch eine weitere Nacht hier, wieder im Hotel Verdandi. Wir sind noch einmal herumspaziert und haben alles aufgesaugt, um schöne Erinnerungen für zuhause zu sammeln! <3

„Es ist Mittwoch, der 19. Februar. Wir sind auf den Weg zum Flughafen und bereit für die Rückreise nach Hause. Norwegen, .. du warst und bist wunderschön!“

MEINE TIPPS:

Wenn ihr also überlegt, eine Norwegen Reise zu machen, dann MACHT DAS UNBEDINGT. Das Land ist wunderwunderwunderschön, hat unglaublich viel zu bieten, die Menschen sind so nett, sprechen gut Englisch und die Natur ist einfach nur atemberaubend.
Hier sind noch meine Tipps, die ich während unserer Reise so gesammelt habe:

  • Nehmt unbedingt eure Kreditkarte oder Bankomatkarte mit. Wir haben davor kein Geld gewechselt und haben kein einziges Mal (!!) Bargeld gebraucht, sondern alles mit Karte gezahlt – die Währung sind Norwegische Kronen.
  • Die Lofoten sind im Winter wunderschön, aber auch im Sommer (vor allem zum wandern).
  • Auch wenn „Norwegen im Winter“ bitterkalt klingt, es war wirklich nicht soo kalt. Die Mindesttemperatur war eigentlich immer bei -2 Grad, da der Golfstrom einen sehr warmen Einfluss auf das Klima hat.
  • Packt trotzdem Handschuhe und eine Mütze ein: sicher ist sicher.
  • In Norwegen ist das Essen und Trinken sehr, sehr teuer, stellt euch also darauf ein.
  • Haltet stets eure Kamera parat, es ist gefühlt an jeder Ecke wunderschön.
  • Es gibt keine Zeitverschiebung zwischen Norwegen & Österreich / Deutschland.

Und jetzt bleibt nur mehr zu sagen: LET YOUR ADVENTURE BEGIN!

 

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