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Let’s talk about: Verhütungsmethoden und -trends.

Anzeige: Dieser Beitrag ist unterstützt durch Jenapharm.

Ihr kennt mich alle: Ich spreche gerne über Themen, die uns alle beschäftigen. Themen die vielleicht ein bisschen pikanter sind, beziehungsweise einfach Themen, die nicht so oft öffentlich angesprochen werden. Auf Instagram habe ich schon öfter meine persönliche Geschichte geteilt: alles rund um das Thema Verhütung. Ich selber habe ja die Pille vor fast zwei Jahren abgesetzt (den Beitrag dazu findet ihr HIER) und das war für mich persönlich eine der besten Entscheidungen überhaupt. Seit einem Jahr habe ich nun die Kupferspirale (HIER geht’s zum ausführlichen Beitrag) und bin hin- und hergerissen. Einfach weil ich mir nicht zu 100% sicher bin, ob das die richtige Verhütungsmethode für mich ist. Generell finde ich dieses Thema sehr spannend, da es ja jeden von uns betrifft (damit meine ich natürlich nicht nur die Mädels hier) und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, mich in nächster Zeit mit diesem Thema noch mehr auseinanderzusetzen und mich zu informieren.


Meine Erfahrung

Ich persönlich hatte durch die Pille oder eher durch das Absetzen der Pille einfach so lange mit diversen hormonellen Nebenwirkungen (Akne, Haarausfall, …) zu kämpfen, die mir fast alle bis heute noch nachhängen, dass ich vermutliche nie wieder auf hormonelle Verhütungsmittel zurückgreifen werde. Aber was ich ehrlicherweise dazu sagen muss: hätte ich die Pille gut vertragen und keine Stimmungsschwankungen, Migräne oder Wassereinlagerungen bekommen, würde ich sie vermutlich noch immer nehmen. Denn grundsätzlich fand ich die Pille immer ganz praktisch. Aber da mich die Hormone der Pille einfach sehr verändert haben und ich damit nicht klarkam, fiel meine Entscheidung auf die Kupferspirale. Das Einsetzen war bei mir der blanke Horror und ich bin einfach weggekippt. Durch das Kupfer bekomme ich übrigens meine Periode viel stärker und das Schlimmste ist, dass ich extreme Periodenschmerzen habe. Aber grundsätzlich halte ich diese 2-3 Tage im Monat sehr gerne aus, wenn ich dafür weiß, dass ich „safe“ und sorgenfrei sein kann. Ich muss auch dazu sagen, dass diese Methoden natürlich nicht vor Geschlechtskrankheiten schützen aber nachdem ich sowieso schon länger in einer festen monogamen Beziehung bin, brauche ich mir darüber keine Sorgen machen.

Ich bin ja generell immer auf der Suche nach Informationen und habe hier für euch alle Verhütungsmethoden herausgesucht, einfach weil ich das selber super spannend finde und das gerne mit euch teile!

 

Hormonelle Verhütungsmethoden:

  • Verhütungsschirmchen (Hormonspirale)
  • Hormonimplantat
  • Pille (Kombinations-/ Gestagenpille)
  • Depotspritze
  • Verhütungspflaster
  • Verhütungsring

Nicht-hormonelle Verhütungsmethoden:

  • Kupferspirale
  • Kupferball
  • Kupferkette
  • Kondom
  • Diaphragma
  • Sterilisation der Frau
  • Sterilisation des Mannes
  • Natürliche Familienplanung
(mit Verhütungs- bzw. Zykluscomputer)

 Ich weiß wie „mühsam“ es sein kann, die richtige Methode für sich zu finden, da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt aber andererseits ist es doch auch sehr gut zu wissen, dass Frauen heutzutage aus einer Vielzahl unterschiedlicher Verhütungsmethoden wählen und sich damit unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche erfüllen können!

Was ich persönlich auch sehr spannend finde: ich habe das Gefühl, dass viele Frauen in letzter Zeit immer mehr Wert auf eine natürliche Verhütung legen und weg von den Hormonen gehen. Aber wieso ist das so?
Kommt das daher, dass viele Frauen Probleme mit den Hormonen haben oder einfach, weil es gerade im Trend liegt weg von den Hormonen zu gehen? Und prinzipiell kommt es mir auch so vor, dass viele Frauen (mich nicht ausgeschlossen) über ihre und generell alle Verhütungsmethoden viel zu wenig aufgeklärt sind.

Aufklärung ist nötig!

Ihr wisst ja, dass ich vor zwei Wochen einen Hormontest machen lassen habe und mein Arzt hat herausgefunden, dass mein Körper verlernt hat, die Hormone Östrogen und vor allem Progesteron von selbst zu produzieren. Ich bin also beim Arzt gesessen und kannte mich überhaupt nicht aus, weil ich mich zuvor nie damit beschäftigt hatte. Und obwohl ich schon fast zwei Jahre mit den Problemen nach dem Absetzen zu kämpfen habe, habe ich erst vor ein paar Wochen angefangen, mich damit mehr und tiefgehender zu beschäftigen. Ich finde das einerseits von mir natürlich ein bisschen verantwortungslos, aber gleichzeitig auch von vielen Gynäkologen. Als ich im Alter von 15 angefangen habe, die Pille zu nehmen, wurde sie mir fast kommentarlos verschrieben und ich wurde überhaupt nicht aufgeklärt. Was passiert hier eigentlich in unserem Körper? Was machen die Hormone mit uns? Und generell fallen mir noch viele Fragen dazu ein. Aber damit und mit vielen anderen Fragen rund um das Thema Verhütung werde ich mich in nächster Zeit sowieso noch beschäftigen. Ich freue mich, wenn ihr mich auf dieser Reise begleitet und wir uns gegenseitig austauschen können!

 

Antonia <3

 

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2 Comments

  1. Antworten

    Anna-Sophie

    Mai 31, 2019

    Liebste Antonia,
    ich bin mehr als #happy, dass DU genau solche noch eher “tabu”-Themen anschreibst bzw. ansprichst auf Instagram. Ich fühle mich dann nicht mehr allzu allein – wobei, das sollte ja keine Frau sein, egal in welchen Angelegenheiten > #togetherwiththeworld (und nicht against it!).
    Ich war damals auch, glaub’ ich, 14 oder 15 / 16 Jahre jung, mit Mama bei ihrer Gynäkologin. Weswegen ich eigentlich zu der Frauenärztin gegangen bin, war, weil ich durch die Pubertät ziemlich viele Pickel, u.a. im Gesicht, hatte. Ich war Gyn-Termin auch beim Hautarzt, der hat mir aber damals nicht viel gebracht. Die Pille wurde mir also verschrieben und gerade einmal, wie sie einzunehmen ist (!), wurde mir erklärt. Dass die Pille hormonelle Nebenwirkungen, wie Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, etc. …, aufweist, davon war keine Rede.
    Wenn ich so zurück denke, glaube ich irgendwie, dass die Frauenärztin selbst nicht aufgeklärt gewesen war, was für eine pubertierende Teenagerin es heißt “fremde” Hormone zu bekommen oder sie hatte einfach eine Schwäche, die Risiken so jungen Frauen zu übermitteln.

    Ich hatte die Pille anschließend mit dem Hausarzt absetzen lassen und zirka 2 bis 3 Jahre gebraucht, bis mein Körper und vor allem ich wieder ICH sein konnten. Es mag komisch klingen, im ersten Moment, aber ich hab’ mich gefangen gefühlt im eigenen Körper. Nachdem Absetzen hatte ich unter anderem mit Depressionen zu kämpfen. Ja, es ist für mich anfangs nicht einfach gewesen darüber zu sprechen, aber die Pille hat durchaus auch ihren Beitrag dazu geleistet.

    Jetzt, wo ich 23 Jahre jung bin, komme ich mir vor, als müsste ich mich immer wieder “neu” mit dem Thema Verhütung auseinander setzen. Ich hatte es damals schon abgeschlossen gehabt, dass ich derzeit (als Single), außer dem Kondom, keine Verhütung möchte. Und wie du, möchte ich irgendwann mich dennoch weiter damit auseinander setzen, weil es anscheinend doch irgendwie wichtig ist …

    Alles Liebe und #happy F R I D A Y!
    (Anna-) Sophie

  2. Antworten

    Karo

    September 12, 2019

    Liebe Antonia,

    mir geht es sehr ähnlich was das Thema – Begleiterscheinungen nach dem Absetzen der Pille – angeht. Leider leide ich auch nach über einem Jahr immer noch an Unreinheiten, obwohl ich damit vor dem Absetzen der Pille nie zu kämpfen hatte. Und wie du sehr schön beschreibst, wenn man auf einmal damit konfrontiert wird, kommt man erst einmal nicht wirklich damit zurecht.
    Wie dem auch sei, finde ich den Punkt einen Hormontest zu machen, sehr interessant.
    Kannst du mir vielleicht mehr darüber erzählen? Und was mich interessieren würde, ist das eine Kassenleistung , da man Beschwerden vorweist, oder muss man den Hormontest selbst zahlen?
    Würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen 🙂

    Liebe Grüße Karo

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